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steelline - schwimmbäder aus edelstahl

Pool- & Wasserpflege

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Wasser ist die Quelle allen Lebens. Auch im Schwimmbad sollten Sie keine Kompromisse bezüglich der Wasserqualität eingehen.

Das Schwimmbadwasser sollte klar, farblos und hygienisch einwandfrei sein. Klares Wasser, wie schön es auch aussehen mag, ist aber keine Garantie für hygienisch einwandfreie Qualität.Oft wurden nur wenige Stundennach der neubefüllung eines Schwimmbades Keimzahlen gemessen, die Anlass zur Einstellung des Schwimmbadbetriebes gegeben hätten.

Die regelmäßige Pflege von Wasser, Becken, und Armaturen ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Schwimmbadpflege.

In Folge geben wir Ihnen einige Informationen über die Schwimmbadwasser-Behandlung sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Baden in kristallklarem Wasser.
Ein wesentlicher Bestandteil der Schwimmbadpflege ist die regelmäßige Reinigung von Becken, Umgängen und Armaturen.Mit der Reinigung sollte unmittelbar nach der Entleerung begonnen werden, denn wenn die Verschmutzungen erst einmal eingetrocknet sind, sind diese sehrschwierig zu entfernen. Achten Sie unbedingt vor der Beckenentleerung auf Ihren Grundwasserspiegel, um mögliche Schäden an den Auskleidungen zu vermeiden.

Lassen Sie Ihr Becken nie über Nacht oder unbeaufsichtigt leer stehen. Schon ein plötzlicher Regengusskann den Grundwasserspiegel steigen lassen und zu Schäden an der Auskleidung führen.
War man mit der Wasserpflege während des Badebetriebes sorgfältig, so wird die Beckenreinigung unproblematisch sein.Hat man die regelmäßige Wasserpflege und Kontrolle hingegen vernachlässigt, so ist die Entfernung der meist fest haftenden Schichten wie Algen, Kosmetika, Fette, Ruß,und Kalk schwierig.

Verwenden Sie keinesfalls mechanische Werkzeuge wie Drahtbürsten, Spachteln, oder Hochdruckreiniger. Sie würden die jeweiligen Auskleidungen beschädigen. Gerne beraten wir Sie zu diesem komplexen Thema näher.

Wasserhärte
Wasser kann unterschiedliche Härtegrade aufweisen. Man bezeichnet die Summe der im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumionen als Gesamthärte und gibt deren Gehalt in Grad Deutscher Härte an.Im Schwimmbad ist die Gesamthärte interessant, die man auch alsKarbonhärte bezeichnet. Bei mittelhartem und hartem Wasserist allerdings der PH Wert für Kalkausfällungen verantwortlich.Hier steht ein enger Zusammenhang zwischen Karbonhärte und PH Wert.Jede Karbonhärte kann ein bestimmter Gleichgewichts PH Wert zugeordnet werden. Wird dieser überschritten, so kommt es zu der unerwünschten Kalkausfällung.

Flockung
In jedes Schwimmbad gelangen nicht nur sichtbare Verunreinigungen wie Haare, Schuppen, Kosmetika, sondern auch solche die für das Auge unsichtbar sindwie zb. Bakterien, Keime und Körperfette.

Diese Stoffe können meist auch hochwirksame Filteranlagenproblemlos passieren. Sollten diese Stoffe durch das vorhandene Chlor nicht abgebaut werden, empfiehlt sich der Einsatz von Flockungsmittel. Diese Mittel vergrößern die Oberfläche dieser Trübstoffe die dadurch filtrierfähig gemacht werden.

PH- Wert
Der PH-Wert ist eines der wichtigsten Parmeter im Schwimmbad. Die sorgfältige Einhaltungdes PH-Wertes im Bereich von 6,8 bis 7,4 ist unerlässlich, umeinerseits die verschiedenen Aufbereitungsmaßnahmen optimal durchführen zu können und andererseits das Wohlbefinden der Badenden nicht zu beinträchtigen.

Ein zu hoher PH-Wert
Verringert die Keimtötungs geschwindigkeit von Desinfektonsmittel Begünstigt Algenbildung Verursacht Augen und Hautreizungen. Zerstörung des natürlichen Säuremantel der Haut. Löst Kalkausfällung bei mittelhartem bis hartem Wasser aus. Verstärkt die Bildung von Chloraminen. Stört die Flockung.

Ein zu niedriger PH-Wert
Verursacht Korrision an Metallischen Teilen. Verursacht Augen und Hautreizungen.Verursacht Geruchsbelästigung und Schleimhautreizungen.

Algen
Der absolute Albtraum jedes Schwimmbadbesitzers. Aber auchhier gilt, durch die Einhaltunggewisser Regeln kann diesem natürlichen Phänomen Einhalt geboten werden. Algen benötigen für Ihr Wachstum warmes Wasser, Sonnenlicht, Kohlendioxyd und Nährstoffe wieNitrat oder Phosphate. Kein schöner Anblick, veralgtes Schwimmbadwasser.

Wir unterscheiden drei Arten von Algen.
Gelbalge: Tauchen als pulvriger Niederschlag am Beckenboden auf und sind weitestgehend Chlorresident.
Schwarzalge: Tauchen meist als Flecken an der Wand auf. Sie wachsen oftmals in Schichten übereinander. Dadurch können meist nur die obersten Schichten mit Chlor abgetötet werden, darunter leben die Algen allerdings weiter.Auch diese Algen sind meist sehr Chlorresident. Hier kann nur einemechanische Reinigung Abhilfeschaffen
Grünalge: Diese Form tritt am häufigsten auf, sie schwimmen meistens im Wasser, seltenersetzen sie sich an den Wänden an. Meistens bildet sich diese Algenform dort, wo eine schlechte Durchströmung des Beckenwassers erfolgt. Achten Sie deshalb auf eine optimale Beckendurchströmung ihres Schwimmbades um derAlgenbildung vorzubeugen.
Durch Verwendung von Algiziden gemeinsam mit einer Stoßchlorierungkann das Algenwachstum verhindert werden bzw. die Algen vernichtet werden. Lediglich bei der so genannten Schwarzalge kommt man einer mechanischen Reinigung nicht herum. Verwenden Sie zur Algenbekämpfung keine Kupfersalze wie zb. Kupfersulfat. Diese Mittel sind zwar sehr effektiv aber hochgiftig. Sie könnenVerfärbung der Haare hervorrufen. Auch eine Blaufärbung des Beckenwassers wird beobachtet und bei gemeinsamer Verwendung mitChlor kann es zu grünschwarzen Ablagerungen an den Beckenwänden kommen.

Überwinterung
Schwimmbäder überwintert man immer in einem teilweise gefülltenBecken.Liegt der Beckenboden in Bereichdes Grundwasserspiegels, so könnte das gesamte Becken durch Auftrieb ausgehoben werden.Weiters werden die Auskleidungen durch den Wasserdruck so geschädigt, dasseine Aufwändige und teure Sanierungnotwendig ist. Außerdem können sich zwischen Beckenboden und Beckenwand Hohlräume bilden die sich mit Wasser füllen und bei Bodenfrost die Wände eindrücken. Bei der Überwinterung ist das Wasser ca 15 bis 20cm abzusenken. Achten Sie darauf, dass sämtliche Einbauteile wie Skimmer, Scheinwerfer Gegenstromanlagen usw. nicht unter Wasser stehen.
Bei Becken mit Überlaufrinne sollte das Wasser ca 15 cm abgesenkt  werden. Achten sie darauf, das alle Pumpen Filter,und Rohrleitungsteile die nicht frostfrei angeordnet sind, restlos entleert werden.
Um Frostschäden durch die Eisdecke zu vermeiden empfehlen wir Eisdruckpolster, die den Eisdruckaufnehmen. Damit die Frühjahrsreinigung nicht zur mühseligen Plage wird, sollte man dem Wasser ein Überwinterungsmitel beigeben.Diese enthalten Algizide und Komplexbildner wodurch Härteausfällungen unterbunden und Algenwachstum vermieden werden. 


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